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5 Dinge, die an Wohnmobilreisen zu Golfplätzen einfach nur fantastisch sind und warum es jeder mal ausprobiert haben sollte!

Im Gespräch mit dem bekennenden Wohnmobilist Karsten Wolf aus Rheinhessen verrät er uns, was ihn an dieser unbeschwerten Art zu Reisen fasziniert und warum es sich perfekt mit seinem Hobby Golf verbinden lässt. Seit 8 Jahren ist Karsten schon mit dem Wohnmobil unterwegs, hat viel erlebt und noch mehr zu erzählen. 

Wir haben Karsten im Golfgarten Deutsche Weinstraße in Dackenheim getroffen und ließen uns die Gelegenheit nicht entgehen, ihm ein paar Fragen nach seinen Erfahrungen zu stellen. In einem sympathischen Dialog erzählt er uns, was er am meisten daran schätzt, ein fahrendes Zuhause dabei zu haben, wie er am liebsten mit dem Wohnmobil reist und welche Erlebnisse ihm dabei immer besonders im Gedächtnis bleiben.

Erzählen Sie mal, was war zuerst da? Das Hobby Golf oder das Wohnmobil?

„Hier ist Golf der klare Gewinner, ein golfbegeisterter Sportlehrer in der Schule und ein neuer Golfplatz in Fahrradreichweite waren der Start mit 17.

Die erste Wohnmobil Tour war in 2013. Beruflich bedingt wurde ich nach dem Studium zum reinen Urlaubsgolfer und der damalige Heimatclub am Niederrhein sah mich nur noch ein bis zwei Mal im Jahr. So landeten die Golftaschen automatisch irgendwann im Wohnmobil und immer öfter sollte ein Golfplatz am Zielort, idealerweise am Camping- oder Wohnmobil-Stellplatz gelegen, sein. Gerne kombinieren wir auch Hotel, Ferienwohnung und Wohnmobil in einem Urlaub. Hier ist dann das Wohnmobil eher ein sehr bequemes Reisemobil.“

Das hört sich wirklich nach einer entspannten Art zu reisen an. Wenn man den Ausführungen von Karsten lauscht, kann man feststellen, dass Anreise und das tatsächliche Urlaubserlebnis miteinander verschmelzen. Anders als vielleicht beim Check-in am Flughafen, mit Wartezeiten am Schalter, Kofferaufgabe, Boarding, Sitzplatzsuche, Landung, Kofferausgabe und Weiterfahrt zum Hotel, der Ferienwohnung etc., fängt hier das Urlaubserlebnis an, sobald man eingestiegen ist. Da interessiert uns natürlich brennend:

Wie läuft eine typische Golfreise mit dem Wohnmobil eigentlich ab?

„Golfers‘ Liebling ist hier zuallererst die PC Caddie App auf der Suche nach passenden Teetimes. Insbesondere in den Sommermonaten, in welchen man doch noch recht lange abends spielen kann, suchen wir uns eher späte Startzeiten aus, auch mal nur für 9-Loch. Oft reisen wir nach der Arbeit an, spielen eine Runde Afterwork-Golf oder gehen uns auch mal nur auf der Driving Range ein bisschen einschlagen. Im Golfgarten Dackenheim genehmigen wir uns dann, als Highlight, den berühmten Sun Downer auf der Restaurant Terrasse. Am nächsten Morgen sind wir meist recht früh auf der Runde und freuen uns danach auf die sensationellen Torten & Kuchen im Dackenheimer Clubhaus. Entweder geht es danach zum nächsten Club oder wir packen auch mal die Fahrräder aus und machen eine schöne Tour durch die Weinberge. Nach Lust und Laune eben.“

In Zeiten, in denen Flexibilität und Unabhängigkeit einen so großen Stellenwert haben wie noch nie, steigen die Zulassungszahlen von Wohnmobilen kontinuierlich an. Selbstbestimmung und ein Gefühl von Freiheit prägen die Art zu reisen. Da kommen wir natürlich nicht umhin, einen Insider zu fragen;

Wie entwickelt sich die Szene golfspielender Wohnmobilisten?

„Die Zulassungszahlen von Wohnmobilen sprechen eine klare Sprache, hier kann man wirklich einen Boom feststellen. Der macht natürlich auch vor den Golfern keinen Halt. Mehr und mehr unserer Golffreunde haben sich ein Wohnmobil angeschafft. Und damit steigt auch die Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten / Stellplatzmöglichkeiten direkt am oder auf dem Golfplatz. Hierzu gibt es bereits einen regen Austausch darüber, welche Clubs Möglichkeiten bieten. Natürlich auch über die Sozialen Medien wie Facebook & Co. So freut es uns zu sehen, dass immer mehr Golfanlagen diesen Trend ebenfalls erkennen und eine Übernachtung mit dem Wohnmobil möglich machen. Bei GOLF absolute ist uns besonders positiv aufgefallen, dass es sogar ausgewiesene, ruhige Stellplätze mit Stromanschluss gibt. Auch wenn der Stromanschluss natürlich kein „muss“ ist, da Wohnmobile in der Regel auch ein paar Tage ohne Strom auskommen, ist es dennoch schön, diese Option als Zusatzleistung nutzen zu können.“

Auf den Punkt gebracht: Was sind die 3 größten Vorteile einer Golfreise mit dem Wohnmobil aus ihrer Sicht?

  • Nummer 1: die eigene sanitäre Einrichtung und die Kaffeemaschine an Bord!
  • Nummer 2: morgens der erste Blick über den Golfplatz!
  • Nummer 3: die Flexibilität. Wenn es schön ist, bleiben wir einfach noch eine Nacht und spielen am nächsten Morgen wieder. Wenn uns der Sinn nach einem anderen Platz oder einer anderen Aktivität steht, fahren wir weiter.

Nun gab es in den 8 Jahren, in denen Sie bereits mit dem Wohnmobil unterwegs sind doch bestimmt schon mal ein besonders kurioses oder amüsantes Erlebnis, das sie mit uns teilen können?

„Kurios vielleicht eher nicht, aber ein Erlebnis fällt mir doch ein, das den Beginn der grandiosen Kombination Wohnmobil & Golf ganz gut beschreibt. Meine Partnerin und ich waren vor etlichen Jahren nach einem Lufthansa Turnier inklusive eines tollen Abendessens doch recht müde und haben im Golfsekretariat gefragt, ob wir auf dem Platz im Wohnmobil übernachten können. Wir haben großes Erstaunen geerntet! Und uns wurde die Frage gestellt, „ob wir das denn auch wirklich wollen, denn in der Nacht ist auf dem Golfplatz ja nichts – keine Rezeption, kein Betrieb, keine Menschen.“ Perfekt! Demnach erlebten wir eine super ruhige Nacht und der Club hat nach dem ersten Erstaunen wenige Woche nach unserem Besuch einen Stellplatz für Wohnmobile eingerichtet.“

Dieses Erlebnis zeigt wirklich schön, wie aus einer anfangs „exotischen Anfrage“ eine ganz normale Praxis wird. So ist bei einer Wohnmobilreise auch immer etwas unterwartetes mit im Gepäck. Man weiß eben nie, was genau einen erwartet.

Also, was macht die Wohnmobilreise zum Golfplatz jetzt eigentlich so fantastisch? Zwischen den Zeilen lesen wir:

  • Punkt 1: Die Anreise und das tatsächliche Urlaubserlebnis verschmelzen miteinander. Erholungswert von der ersten Minute an.
  • Punkt 2: Die Flexibilität, sich treiben lassen zu können, an einem Ort länger oder kürzer zu bleiben als vielleicht ursprünglich geplant.
  • Punkt 3: Die Nähe zur Natur & der erste Blick über einen noch unberührten Golfplatz am Morgen.
  • Punkt 4: Ein Stück von zu Hause dabei, ob es nun der Lieblingskaffee aus der eigenen Kaffeemaschine ist oder gar der vierbeinige Gefährte ist, der unproblematisch mitreisen kann.
  • Punkt 5: Das Abenteuer. Man weiß nie genau, was einen erwartet. Aber in jedem Fall ein einmaliges Erlebnis.

Wir stellen fest, so vielfältig wie der Golfsport sind auch die Möglichkeiten mit dem Wohnmobil. Jeder kann seine eigene Art zu reisen für sich entdecken, in seinem eigenen Takt.

Es kommt auf den Blickwinkel an!

Der Fotograf Adrian Bischoff aus Maintal war im Golfpark Bachgrund für spektakuläre Landschaftsaufnahmen zu Besuch, mit welchen er unsere Sichtweise auf die Dinge um uns herum nachhaltig ändert. Er zeigt uns alltägliche Dinge, die uns jeden Tag auf dem Platz begegnen, aus einem ganz neuen Blickwinkel. Die Natur als Designerin.

Im Gespräch mit Adrian Bischoff:

Adrian, bisher lag ein Schwerpunkt Ihrer Fotografie auch im Segment Berg & Licht, Baum & Wald und Architektur. Was bewegt einen inszenierenden Fotografen dazu, zum Golfplatzentdecker zu werden?

„In meiner Laufbahn als Fotograf hatte ich verschiedene Schwerpunkte, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun hatten. So habe ich zum Beispiel eine Zeitlang unter Wasser Models fotografiert, indem ich quasi ein Studio mit selbstgebauten Blitzlampen aufbaute. Für eine dieser Produktionen erhielt ich den Louis-Button-Preis, ein renommierter Unterwasser-Fotopreis. Bei der Preisverleihung kam es jedoch zum Affront, da ich kein zertifizierter Taucher war.“

verrät uns Adrian lachend.

„Das aufwändigste meiner Fotoprojekte ist jedoch das Bergbeleuchtungsprojekt. Mit Punktlichtscheinwerfern und Langzeitbelichtungen fand ich einen Weg, nachts ganze Berge bzw. Landschaften zu beleuchten und zu fotografieren.
Allen meinen bisherigen Projekten ist gemein, dass es mit einer Vision begann, die sich in meinem Kopf festsetzt und ich die Herausforderung angenommen habe, das konkrete Projekt umzusetzen. Zu den Golfplätzen kam ich über das „Woodland-Projekt“. Kern dieses Projekts ist es, einzelne, unscheinbare Elemente / Gegenstände aus dem Wald freizustellen, sie zu spiegeln und wieder zusammenzufügen. Auf die gleiche Weise werden die Drohnenfotos des Golfplatzes produziert.

Ich bin zwar (noch) kein Golfspieler, aber ich glaube, dass ein Golfer – ähnlich wie ich mit der Fotografie – die Landschaft liest, bevor er abschlägt. Auch ich lese die Landschaft, immer auf der Suche nach Strukturen und Symmetrien. Der Ausgangspunkt für meine Arbeit ist Google Earth. Dort bekomme ich einen ersten Eindruck der Landschaft und finde auch gegebenenfalls erste Motive.“

Sehr spannend zu erfahren, wie so ein Fotoprojekt entsteht. Dann sind Sie also über Google Earth auf den Golfpark Bachgrund aufmerksam geworden?

„Der Golfpark Bachgrund stach für mich auf Google Earth durch sein Design besonders heraus. Die Anlage ist wie geschaffen für Drohnenfotos, aber auch für Golfspieler, wie ich hörte. In meiner Arbeit als „Waldfotograf“ oder als „Drohnen-Golfplatz-Fotograf“ würde ich mich als „Struktursucher“ bezeichnen. Ich reduziere die vorhandenen Strukturen auf prägnante Merkmale und verleihe ihnen über die Spiegelung eine Symmetrie, welche den Dingen eine gewisse Ästhetik für das menschliche Auge und dessen Sehgewohnheiten verleiht. Diese Technik birgt für mich die Gefahr, dass ich mich in den unendlichen Weiten potentieller Visionen, Inspirationen verliere.“

Wenn wir uns das Resultat Ihrer Arbeit ansehen, ist wohl diese Vision zu 100 Prozent Realität geworden und ein einzigartiges Fotoprojekt, das uns den Golfplatz mal aus einer ganz anderen Perspektive zeigt.